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Brancusi Constantin
Werke von Constantin Brancusi in der Sammlung:
L' oiseau dans l'espace
La négresse blonde
Constantin Brancusi
Geburtsdatum
Geburtsort
Sterbedatum
21.02.1876
Rumänien
16.03.1957

Der Bildhauer Constantin Brancusi wurde am 21. Februar 1876 in einem kleinen Dorf in Rumänien geboren. 1895-1898 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Craiova, danach die Kunstakademie in Bukarest. Nach dem Militärdienst konnte er sein Studium dank einem staatlichen Stipendium an der Ecole des Beaux-Arts in Paris fortsetzen. 1907 stellte er dort seine ersten bildhauerischen Arbeiten aus, die immerhin die Beachtung des

be­rühmten Auguste Rodin (1840-1917) fanden. Schon diese frühen Werke bewiesen Brancusis überragendes Talent und seine absolute Eigenständigkeit. Indem der Künstler diesen Weg konsequent weiterging, wurde er zum bedeutendsten Plastiker zu Beginn der Mo­derne. Höhepunkt seines Schaffens ist ohne Zweifel das 1935-1938 entstandene Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieg in Tirgu Jiu (Rumänien), das mehrere grosse Skulpturen umfasst. 1952 liess sich Brancusi in Frankreich, wo er seit seiner Studienzeit lebte, einbürgern. 1955 wurde er mit einer grossen Retrospektive im Guggenheim-Museum New York geehrt; im folgenden Jahr richtete ihm auch das Kunstmuseum Bukarest eine Ausstellung aus. Kurz vor seinem Tod am 16. März 1957 vermachte Brancusi den Inhalt seines Ateliers dem französischen Staat, der dafür vor dem Centre George Pompidou in Paris ein eigenes Ausstellungsgebäude erstellte.