Geburtsort
Florenz, Italien
Sandro Chia wurde am 20. April 1946 in Florenz geboren, wo er bis 1969 am Istituto d'Arte und an der Accademia di Belle Arti Malerei studierte. Es folgten ausgedehnte Reisen durch Indien, die Türkei und Europa. 1970 liess er sich in Rom nieder und begann dort einen sehr persönlichen Stil zu entwickeln, der ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte. Mit Francesco Clemente, Enzo Cucchi, Nicola de Maria und Mimmo Paladino zählt Chia zu den bedeutendsten Künstlern der italienischen Transavantgarde. 1980 hielt er sich dank einem Stipendium der Stadt Mönchengladbach einige Monate in Deutschland auf. Danach zog er nach New York. Seither pendelt er zwischen Italien und den USA. Chia ist vor allem Maler; wie so viele zeitgenössische Maler beschäftigt er sich aber auch mit der Skulptur. 1992 wurde er von der Nationalgalerie in Berlin mit einer Retrospektive geehrt. Seit 1999 lebt Chia im Castello Romi-torio bei Siena.


