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Alberto Giacometti
Geburtsdatum
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
10.10.1901
Borgonovo, Schweiz
11.01.1966
Chur, Schweiz

Alberto Giacometti wurde am 10. Oktober 1901 in Borgonovo (Schweiz, Graubünden) geboren. 1906 übersiedelte seine Familie ins nahgelegene Stampa. Sein Vater Giovanni Giacometti war ein postimpressionistischer Maler. Von 1915 bis 1919 absolvierte Alberto das Gymnasium in Schiers bei Chur. Das anschließende Studium an der Genfer Kunstgewerbeschule und der dortigen Ecole des Beaux-Arts brach er enttäuscht ab; um 1920/21 reiste er nach Italien, wo er in Venedig die Biennale mit Werken Cézannes und Alexander Archipenkos sah, die ihn sehr beeindruckten. Nach dem Militärdienst 1922 übersiedelte er nach Paris, wo er fünf Jahre lang bei dem Bildhauer Bourdelle lernte. 1927 bezogen der Künstler und sein Bruder Diego, zeitlebens Begleiter und Assistent Albertos, ein winziges Atelier in der rue Hippolyte-Maindron Nr. 46. Im selben Jahr stellte Giacometti erstmals seine Plastiken der Öffentlichkeit vor. 1928 traf er André Masson und schon 1930 gehörte er zum Kreis der Surrealisten, mit denen es aber 1934 aufgrund künstlerischer Differenzen zum Bruch kam. Die Kriegsjahre 1942/44 lebte Giacometti wieder in Genf. 1949 heiratete er Annette Arm, die er dort kennengelernt hatte. In der Nachkriegszeit in Paris begegnete er Persönlichkeiten wie Beckett, Genet oder Sartre. Giacometti verstarb am 11. Jänner 1966 in Chur.