Geburtsort
Lollar, Deutschland
Der deutsche Bildhauer, Maler und Objektkünstler Heinz Mack gilt als Mitbegründer der Künstlergruppe "Zero" und Vertreter der Objektkunst innerhalb der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde am 8. März 1931 in Lollar, Hessen, geboren und zwischen den Jahren 1950 - 1953 studierte er an der Kunstakademie in Düsseldorf, in einer Malerklasse, der auch Otto Piene angehörte. Der vielseitige Künstler absolvierte auch ein Philosophiestudium an der Kölner Universität.
Sein erstes Atelier gründete Mack Mitte der 50er Jahre. Während eines Aufenthalts in Paris lernte er Mitglieder der Nouveaux Réalistes, wie zum Beispiel Jean Tinguely, Georges Mathieu und Yves Klein, kennen. Zusammen mit seinem ehemaligen Kollegen Otto Piene gründete Mack 1957 die Künstlergruppe "Zero", deren Ziel die Versöhnung von Kunst, Natur und Technik war. Einer von Macks Arbeitsbereichen waren die Lichtobjekte. Anfang der 60er Jahre begann er Lichtexperimente in Marokko und Algerien durchzuführen, was 1968 zu den Sahara-Projekt mit Lichtstelen führte. In dieser Periode entstanden Entwürfe für Wasser-, Licht- und Windskulpturen.
Mack ist ein unermüdlicher Experimentator im Spektrum des Farblichtes. Seine Arbeiten innerhalb der Zero-Gruppe zielten auf die Immaterialisierung der Kunst durch Licht-Vibrationen. Die seit 1958 hergestellten Lichtreliefs wandelten sich mit der Zeit zu kinetischen Kunstobjekten. Zu seinem vielseitigen Werk gehören auch Skulpturen - für Mack sind diese Instrumente der Bewegung, in deren rhythmische Strukturen die Zeit sichtbar ist. Heutzutage lebt und arbeitet der Künstler in Mönchengladbach und nimmt an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil.


