Vue de Vétheuil
La maison dans les roses
Le bassin des nymphéas
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Paris, Frankreich
06.12.1926
Giverny, Frankreich
Monet wurde am 14. November 1840 in Paris geboren, wuchs aber in Le Havre auf. Als Schüler schuf Monet Karikaturen, die 1856 in einem Künstlerbedarfsgeschäft in Le Havre ausgestellt wurden. Dort lernte er den Maler Eugene Boudin kennen, mit dem er im Freien zu malen begann. Monet reiste 1859 nach Paris; 1860 schrieb er sich in der Académie Suisse ein, deren Studiengebühren erschwinglich waren. Dort befreundete er sich mit Pissarro. 1861/62 leistete er Militärdienst in Algerien.
1862 erkrankte Monet schwer und wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Er gelangte in die Malschule des Schweizer Historienmalers Charles Gleyre, wo er auf Renoir, Bazille und Sisley traf. 1863 malte Monet mit Bazille in Chailly in der Nähe von Barbizon; im selben Jahr wurden im Salon so viele eingereichte Arbeiten zurückgewiesen, daß auf Anordnung Napoleons III. der Salon des Refusés gegründet wurde. 1864 hielt sich Monet, wieder mit Bazille, dann mit Boudin und Jongkind, in Honfleur auf. 1865 bezog Monet gemeinsam mit Boudin ein Atelier in Paris. Er kehrte nach Chailly zurück, um Studien für das Frühstück im Grünen anzufertigen; das monumentale Bild wurde dann im Pariser Atelier ausgeführt, wo es Courbet und eine Reihe anderer Maler sahen. 1866 verließ Bazille das gemeinsame Atelier. Monet reichte zwei Bilder in den Salon ein, die angenommen wurden. Er mietete sich ein kleines Haus am Land.
Monet, der ständig in Geldschwierigkeiten war, geriet unter den Druck seiner Pariser Gläubiger, die seine Bilder verkaufen wollten. Der Maler vernichtete daraufhin selbst an die 200 Gemälde. Seine Lebensgefährtin Camille brachte 1867 einen Sohn zur Welt; 1868 ging Monet mit seiner Familie nach Fécamp, dann nach nach Etretat. Seine Geldsorgen waren so groß, daß er, wie er später gegenüber Bazille äußerte, daran dachte, sich zu ertränken. Monets Bilder wurden vom Salon abgewiesen; hingegen strömte das Publikum in Scharen, um ein bei dem Malwarenhändler Latouche ausgestelltes Bild zu sehen. 1870 heiratete Monet Camille (sie starb bereits 1879). Im Zuge des Deutsch-Französischen Kriegs übersiedelte Monet (ebenso wie Pissarro) 1871 in das neutrale London. Ende des Jahres zog er wieder nach Frankreich und mietete sich ein Haus in Argenteuil mit stündlicher Zugverbindung zum Pariser Bahnhof Saint-Lazare. Monets finanzielle Situation besserte sich vor allem durch seinen rührigen Kunsthändler Durand-Ruel, der in Paris und London Galerien unterhielt. 1874 nahm Monet mit fünf Bildern, darunter mit dem der Bewegung namengebenden Gemälde Impression. Soleil levant, an der ersten Impressionisten-Ausstellung teil. Freundschaft mit Manet, der Monet wiederholt Geld leiht.
Ab 1877 wohnte er wieder in Paris. 1878 erschien Durets Schrift Les peintres impressionistes, in der Monet als ”der Impressionist par excellence” bezeichnet wird. 1883 zog Monet mit seinen Kindern nach Giverny, wo er 1890 mit dem Kauf eines Hauses seßhaft wurde. 1892 verheiratete er sich mit der Witwe Alice Hoschede, die mit ihm seit dem Tod Camilles zusammenlebte. Nach 1895 unternahm er etliche Reisen, darunter nach Norwegen, London und Venedig. In seinen letzten Lebensjahren erkrankte er an Grünem Star. Monet starb am 6. Dezember 1926 in Giverny.


