Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Kiel, Deutschland
25.11.1975
Kiel, Deutschland
Karl Peter Röhl wurde am 12. September 1890 in Kiel geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschulen in Kiel und Berlin bildete er sich 1912-1913 an der angesehenen Kunsthochschule in Weimar zum Künstler aus. Nach vier Jahren Kriegsdienst ging er 1918 nach Weimar zurück, wo er sich unter der Leitung von Walter Gropius aktiv am Aufbau des Bauhauses beteiligte. Nach dessen Eröffnung 1919 wurde er dort Jungmeister. Als 1921 der holländische De Stijl-Künstler Theo van Doesburg ans Bauhaus berufen wurde, geriet Röhl völlig unter dessen Einfluss. Auch er begann nun in streng konstruktiver Manier zu arbeiten, was ihm 1924 die Möglichkeit verschaffte, mit van Doesburg und El Lissitzky auszustellen. Nach der Schliessung des Weimarer Bauhauses 1925 wechselte Röhl an das Städel'sche Kunstinstitut in Frankfurt am Main, wo damals auch Max Beckmann unterrichtete. Nach Konflikten mit den Behörden wurde Röhl 1942 gekündigt. Während seines Kriegsdienstes 1943-1945 geriet er in französische Gefangenschaft. Als er 1945 nach Kiel zurückkehrte, baute er dort eine Sammlung von Kinderzeichnungen auf. 1968 wurde er mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein geehrt. Röhl verstarb am 25. November 1975 in seiner Geburtsstadt.


