Fetzkin A
Dave, tu es nicht, lass' es sein, hör auf... (2001: Odyssee im Weltraum)
Und dahinter die Unendlichkeit
N.I.
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Substance
Geburtsort
Gmunden, Österreich
Der 1952 in der Nähe von Gmunden (Oberösterreich) geborene Künstler gehörte der Generation der „Jungen Wilden“ in Österreich an, die um den Beginn der 1980er Jahre die Malerei in Wien revolutioniert haben. Neben den Stars der Nachkriegskunst von Aktionismus bis Informel, von subjektiver Malerei bis Konzeptkunst traten junge Künstler auf den Plan, die unbeeindruckt von Traditionalismen innovative Auffassungen in Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Fotografie entwickelten. Hubert Scheibl war unter den ersten, denen es um eine neue Definition von Malerei ging: wo keine narrativen Inhalte transportiert werden, ortet er die unendlichen Möglichkeiten des Piktoralen in den Tiefen des Mediums selbst, wo die Zeichnerei befreit wird von der Beschreibung besinnt sie sich wieder auf den grafisch-linearen Gestus.
Scheibl verdichtet seine komplexen Malschichten zu veritablen Farbräumen, in denen sich schier bodenlose Tiefen der Imagination auftun: der Künstler ist ein Reisender in den verschiedenen Bewußtseinszuständen, auf der Spur von ideellen Weltraumforschern und geschichtslosen Sience-Ficiton-Helden, von trashigen Filmszenarien und sublimen Innensichten, seine Welt ist die der Suchenden, der Unsicheren, der Weggerissenen, die sich am Malgrund wiederfinden oder in den Weiten des Alls, die Fiktion und Realität zu einer neuen, eigenen Wesenheit amalgamieren.
Hubert Scheibl hat in den letzten Jahren neben seinem eindrücklichen malerischen Werk immer auch sein grafisches Arbeiten vorangetrieben, das sich zu großformatigen Blättern und monumentalen Fotoüberarbeitungen weiterentwickelt hat.
Margit Zuckriegl


