Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Delfshaven bei Rotterdam, Niederlande
28.05.1968
Monaco, Monaco
Cornelis Theodorus Maria (Kees) van Dongen wurde am 26. Jänner 1877 in Delfshaven bei Rotterdam geboren. Er besuchte die dortige Kunstakademie, konnte sich aber mit den akademischen Lehrmethoden nicht anfreunden. Zwanzigjährig übersiedelte er nach Paris, um sich an der Kunstgewerbeschule zum technischen Zeichner ausbilden zu lassen. 1898 lernte er seine erste Frau Augusta (”Guus”) Preitinger kennen. Er fertigte lllustrationen und Karikaturen; 1903 wurde er fester Mitarbeiter der Zeitschrift Revue Blanche.
1904 stellte van Dongen bei Vollard aus, 1905 innerhalb der Fauves im Salon d’Automne. 1907 schloss er einen Vertrag mit Kahnweiler, 1908 einen mit der Galerie Bernheim-Jeune. Er übersiedelte ins Bateau-Lavoir, wo er mit Picasso und dessen Freunden verkehrte, dann auf den Montparnasse. Dort gab er die ersten seiner bald berühmten Kostümfeste, die bis zum Ende seines Lebens stattfinden sollten. 1910/11 unternahm er Reisen nach Italien, Spanien und Marokko. Seine im Herbstsalon 1913 gezeigten Bilder wurden als ”obszön” verurteilt und von der Polizei abgezogen. Während des Krieges lernte er Jasmy Jacob kennen, die seine zweite Frau wurde.
Sie führte ihn in die ”beau monde” ein, deren Porträtist er wurde. 1922 bezog er ein elegantes Appartement in Paris, wo er als sein eigener Händler fungierte. 1926 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. 1929 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. Nach Trennung von seiner Frau Jasmy lernte er 1938 seine dritte Frau Marie-Claire kennen. 1942 reiste er zusammen mit Derain, Vlaminck u. a. zur Eröffnung der Brecker-Ausstellung nach Berlin. 1957 übersiedelte er nach Monaco, wo er am 28. Mai 1968 starb.


