Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Absam bei Hall, Tirol, Österreich
29.01.2001
Wien, Österreich
Max Weiler wurde am 27. August 1910 in Absam bei Hall im Tirol geboren. Von 1930-1937 studierte er an der Wiener Akademie Malerei. 1942-1945 leistete er Kriegsdienst. Darauf liess er sich als freier Künstler in Innsbruck nieder. 1947 erhielt er den Auftrag, die Theresienkirche bei Innsbruck mit Fresken auszustatten, musste die Arbeit aber wegen öffentlicher Proteste einstellen. Neben seiner Malerei, die vor allem aus stark abstrahierten Landschafts- und Blumenbildern besteht, pflegte er auch die Druckgraphik. 1964-1981 hatte Weiler eine Professur an der Kunstakademie in Wien inne. Seine künstlerische Arbeit erfuhr von diesem Zeitpunkt an in Österreich hohe Anerkennung: 1960 vertrat er das Land an der Biennale in Venedig, 1961 erhielt er den Grossen Österreichischen Staatspreis, 1967 wurde er Mitglied des österreichischen Kultursenats, 1979 zeichnete man ihn mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst aus, 1995 ernannte ihn die Akademie der Bildenden Künste in Wien zum Ehrenmitglied und 2000 wurde er Ehrenbürger der Stadt Wien. Max Weiler verstarb am 29. Januar 2001 in Wien.


