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Höhe
47.0
Breite
17.0
Tiefe
24.0
Material
Bronze
Entstanden
1949
Inv.Nr
S 0375

© VBK, Wien 2011

Hatte der junge Hans Arp 1916 bereits zu den Gründungsmitgliedern des Dadaismus in Zürich gehört, so schloss er sich 1924 wie sein Freund Max Ernst in Paris dem Surrealismus an. Arp war ein kreatives Multitalent: er malte und zeichnete, stellte Holzschnitte und Lithographien, Reliefs und Plastiken, Collagen und Assemblagen her; er war aber auch ein hochbegabter Dichter, wobei er als gebürtiger Elsässer sowohl auf Deutsch wie auf Französisch schrieb.

Bekannt wurde Arp jedoch vor allem als Plastiker. Auf diesem Gebiet gelang es ihm schon früh, seinen Werken völlig neue Inhalte und Erscheinungsformen zu verleihen. Unermüdlich schuf er kleinformatige Plastiken und Reliefs in Gips und Bronze, Stein und Holz, die ihm später oft auch als Modelle fur Grossplastiken dienten. Ihre kühnen Kurvenschwünge, ihre glatten Oberflächen und die überraschenden Wechsel zwischen Leere und fester Masse scheinen fast immer der Natur abgeschaut, wobei die Formen bald eine biomorphe, bald eine anthropomorphe Gestalt aufzuweisen scheinen (Abb.). So erinnert das vorliegende Werk, dem der Künstler den poetischen Titel Krallen­kopf gegeben hat, an ein Tier mit einem riesigem Kopf und furchterregenden Krallenfüssen.